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Sendlinger Revolutionsensemble

07.11.2026 - 20:00 Uhr
Fraunhofer Revolutionswerkstatt
Theater (Fraunhofer Theater und Wirtshaus - München)
ermäßigt
je 6,00 € *
regulär
je 12,00 € *

Sich fügen heißt Lügen. Revolutionäre Lieder.

Oskar Maria Graf ist mittendrin, Ernst Toller erst Vorsitzender des bayerischen Revolutionsrates, dann kurz Gefangener der Radikalen, Thomas Mann wendet sich mit Grausen ab und Victor Klemperer kann sich nicht zwischen Lachen und Weinen entscheiden. Als Kurt Eisner am 7. November 1918 Bauernführer und unabhängige Sozialdemokraten unterhakt, wird die Herrschaft der Wittelsbacher Monarchie nach vorangegangenen monatelangen Unruhen in Bayern über Nacht weggefegt, der Freistaat Bayern ausgerufen. Danach beginnen wilde Kämpfe um das rote Bayern: Nach dem Tod Kurt Eisners im Februar 1919 übernehmen Intellektuelle, Linke und Anarchisten das Ruder und zwingen die demokratisch gewählte Regierung um Ministerpräsident Hoffmann zur Flucht nach Bamberg. Von dort aus plant sie zusammen mit Reichswehrminister Gustav Noske die gewaltsame Niederschlagung der Räteregierung in.

Die Geschichte der Münchner Räterepublik und ihrer blutigen Niederschlagung wurde von zahlreichen Literaten geprägt, begleitet und in Gedichten, Tagebüchern und Prosatexten festgehalten. Das Sendlinger Revolutionsensemble hat diese, teilweise längst vergessenen, Texte in neuen Versionen oft erstmals vertont und erzählt in Liedern und gelesenen Texten die Geschichte der Münchner Räterepublik neu.

Sendlinger Revolutionsensemble:

Dominik Frank - Erzähler

Jakob Greithanner – Bass, Gitarre

Andreas Porsch – Klarinette, Querflöte

David Rösner – Schlagzeug

Thomas Schneider – Gitarre, Mandoline

Johanna Weiske – Gesang

Saaleinlass: 19:45 Uhr

Abendkasse: 12€/ ermäßigt 6€ (für Menschen mit Behinderung, Studierende und mit München-Pass)