co*pilot Shop

„Ich dichtete und lief in der Revolution herum …“ Ein Rundgang zwischen Bahnhofsviertel und Maxvorstadt zu Oskar Maria Grafs Münchner Zeit

10.11.2026 - 15:00 Uhr
Kriegerdenkmal - Hofgarten
ermäßigt
je 6,00 € *
regulär
je 12,00 € *

„Ich dichtete und lief in der Revolution herum …“

Ein Rundgang zwischen Bahnhofsviertel und Maxvorstadt zu Oskar Maria Grafs Münchner Zeit

17 Jahre ist Oskar Graf jung, als er von zu Hause ausreißt und von seinem Heimatort Berg am Starnberger See in die Großstadt München kommt. Anfangs wohnt er zunächst im Bahnhofsviertel, verdingt sich hier als Gelegenheitsarbeiter und knüpft erste Kontakte zu den Münchner Künstlerkreisen und zur linken Szene.

In München erlebt er 1918 die Revolution und ihre blutige Niederschlagung. In seinem Buch „Wir sind Gefangene“ beschreibt der bayerische Schriftsteller – er nennt sich inzwischen Oskar Maria Graf – eindringlich die Zerrissenheit der damaligen Zeit. Eindringlich vermittelt er, welche große Hoffnungen und zugleich Frustration der Umbruch bei Graf und seinen Mitmenschen auslöste.

Der von Anfang an überzeugte Nazi-Gegner geht 1933 geht ins Exil. Unvergessen ist sein offener Brief, den er nach der Bücherverbrennung im Mai desselben Jahres in der „Wiener Arbeiterzeitung“ unter dem Titel „Verbrennt mich“ veröffentlicht. Sein weiterer Weg führt ihn von Wien über Brno im heutigen Tschechien nach New York.

Kommen Sie mit auf den abwechslungsreichen Spaziergang im Bahnhofsviertel und der Maxvorstadt – dorthin, wo Oskar Maria Graf gefeiert, gedichtet, geliebt und revoltiert hat!

Treff: 15:00 Uhr, Bahnhofsplatz 1 (vor der Dresdner Bank)

U-/S- und Tram-Bahn: Hauptbahnhof

Dauer: circa 75 Minuten