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DREIEINHALB WOCHEN IM MÜNCHNER FRÜHLING

13.11.2026 - 20:00 Uhr
Theater
ermäßigt
je 6,00 € *
regulär
je 12,00 € *

DREIEINHALB WOCHEN IM MÜNCHNER FRÜHLING

Eine Reise in die Zeit der Räterepublik als dokumentarisches Theaterstück 
mit Live-Musik, Bild- und Videoprojektionen

Am 7. April 1919 wird die „Räterepublik Baiern“ in München ausgerufen! Wie erleben die Münchner Bürgerinnen und Bürger den Alltag in der neuen Räterepublik: Herrschen fortan Chaos und Gewalt? Ist die Münchner Frau nun „Gemeinschaftseigentum“ - wie in Zeitungsartikeln außerhalb Münchens behauptet wird? Was bedeutet die Existenz eines Revolutionstribunals? 
Wie agieren die Exponenten der verschiedenen politischen Strömungen? Auf welche Weise versuchen sie die Stimmung in der Bevölkerung zu beeinflussen? Und zu guter Letzt: welches Lied sangen und pfiffen die Menschen in den Cafés und auf den Straßen Münchens?

In „Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling“ zeichnet das „Kollektiv Herzfeld“ die spannenden historischen Ereignisse im April 1919 ausschließlich auf Basis von Originaldokumenten, Bildern und Videos dieser Zeit nach. Wir lassen dabei die Zeitzeugen Thomas Mann, Victor Klemperer, Josef Hofmiller, Erzbischof Faulhaber, Gustav Landauer u. v. m. „zu Wort kommen“ und versuchen durch mannigfache Perspektivwechsel die Distanz von über hundert Jahren auf ein Minimum zu reduzieren.


»Großes Theater!«
Muh, Kulturmagazin für bayerische Aspekte

»Eine bemerkenswerte, vibrierend inszenierte Collage von einem echten politischen Krimi zwischen Gesellschaftsidealen und Gewaltsexzessen, dem ausgerechnet der große Pazifist Gustav Landauer zum Opfer fiel: Traum und Tragik eines Monats in München.« Weilheimer Tagblatt

Weitere Infos auf www.Kollektiv-Herzfeld.de

Eine Textmontage von Reinhard Pabst und Florian Weiß

Sprecher: 
Renate Groß, Richard Oehmann

Musik: 
Claudia Kaiser, Martin Lickleder

Video/Projektion: 
Martin Pflanzer

Regie: 
Reinhard Pabst

 

 

Saaleinlass: 19:45 Uhr

  • [ ] Abendkasse: 12€/ ermäßigt 6€ (für Menschen mit Behinderung, Studierende und mit München-Pass)